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Die eigene Persönlichkeit entdecken.

Wie wird sich die Berufs- und Lebenswelt unserer Kinder in 10, 20, 30 Jahren verändern? Das, was an Wissen im jetzigen Schulsystem abgefragt wird - werden es unsere Kinder in Zukunft benötigen? Wie können wir unsere Kinder zusätzlich zu einer klassischen schulischen Ausbildung bestmöglich auf kommende Aufgaben vorbereiten, denen sie sich achtsam gesellschaftlich und im Sinne eines nachhaltigen Umgangs mit den Ressourcen unserer Lebenswelt stellen werden?
Indem wir sie darin unterstützen, ihre Persönlichkeit zu entwickeln.

Wer bin ich? Was interessiert mich? 

Kinder und Jugendliche entdecken im Laufe der Schulzeit ihre Interessen und Fähigkeiten. Daher gibt es an unserer Schule bis in die Oberstufe zahlreiche Fächer und Projekte, die ihre Persönlichkeitsentwicklung unterstützen: Musikunterricht und Orchester, Malen und Plastizieren, Handarbeiten und Werken, mehrere Theaterprojekte, Gartenbau und Ökologie, individuelle Jahresarbeiten, Präsentationen und vier verschiedene Praktika.

Raum und Zeit für individuelles Lernen

Kreativität, Begeisterung, eigene Ideen frei entwickeln, an Projekten im Team arbeiten, verbindendes Lernen und das Anwenden können von Inhalten, "Denk-Raum" schaffen, damit sich Talente und Fähigkeiten frei entwickeln können - all diese Anforderungen an das Lernen von morgen werden aktuell in nationalen Bildungsgipfeln als erstrebenswert für Schulen diskutiert.

Waldorfschulen setzen diese Ansprüche seit ihrer Gründung vor 100 Jahren in einem eigenen Lehrplan um. So formulierte zu jener Zeit Rudolf Steiner, Begründer der Waldorfpädagogik, diesen Ansatz:

" ... Nicht gefragt soll werden: Was braucht der Mensch zu wissen und zu können für die soziale Ordnung, die besteht; sondern: Was ist im Menschen veranlagt und was kann in ihm entwickelt werden? Dann wird es möglich sein, der sozialen Ordnung immer neue Kräfte aus der heranwachsenden Generation zuzuführen. Dann wird in dieser Ordnung immer das leben, was die in sie eintretenden Heranwachsenden aus ihr machen; nicht aber wird aus der heranwachsenden Generation das gemacht werden, was die bestehende soziale Organisation aus ihr machen will." 

 

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