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EDV und Medienkunde

Eine zeitgemäße Medienpädagogik führt die Kinder und Jugendlichen in einer Art und Weise an die unterschiedlichsten Medien heran, dass sie lernen, diese sinnvoll einzusetzen. Sie orientiert sich dabei nicht nur an den Kenntnissen, die für die Auswahl von Inhalten, die Handhabung von Geräten und den Umgang mit Medienformen benötigt werden, sondern stellt auch die Frage, wann es sinnvoll ist, für die unterschiedlichen Felder der Medienkompetenz konkrete Fähigkeiten auszubilden.

Kompetenz erfordert Sinnesbewusstsein

Wir unterscheiden zwischen direkter und indirekter Medienpädagogik. Die elektronischen Medien setzen in ihrer Form Kompetenzen voraus, die in ganz anderen Lebensbereichen erworben werden, beispielsweise durch Bewegung und Sinneserfahrung (Beziehung zur Welt und anderen Menschen), durch Zuhören und Lesen (Textverständnis), durch künstlerische Tätigkeiten (Kreativität, Teamfähigkeit), durch das Erfahren von Zusammenhängen (Zeiterleben, Denken in Prozessen) oder durch die Anregung der Vorstellungskraft (innere Bilder, Fantasie, Denken in Polaritäten). 

Kann ich nur bedienen - oder selber gestalten?

Medienmündigkeit geht über eine bloße Medienkompetenz hinaus. Sie durchläuft etliche Stufen, zu denen auch die gründliche Auseinandersetzung mit der Computer- und Kommunikationstechnik, mit dem Internet, den sozialen Medien, mit Film und Ton gehören.