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FAQ

Derzeit haben wir 775 Schülerinnen und Schüler, davon 421 Mädchen und 354 Jungen aus
555 Familien. Das Einzugsgebiet ist groß: Pforzheim, Enzkreis, Bretten, Mühlacker, Calw,
Weil der Stadt, Karlsruhe. Die Goetheschule ist zweizügig und in Klasse 5 und 6 dreizügig.

20 – 36 Schüler. Manche Klassen beginnen recht klein, füllen sich aber bis zur 4. bzw. 5.
Klasse meist bis zur Obergrenze --> auf große Nachfrage, Quereinstiege. Ab 30 Schüler
werden die Klassen im Fachunterricht geteilt, im praktischen Unterricht (wie Gartenbau,
Handarbeit, u.a.) gedrittelt. Das ermöglicht einen sehr guten Betreuungsschlüssel. Zusätzlich gibt es eine klassenübergreifenden Einteilung in Handarbeit/ Gartenbau/Werken.

Aktuell sind 86 Lehrer und 25 Mitarbeiter an der Schule beschäftigt

Vorschule: für Kinder, diefür die Aufnahme in die 1.Klasse vorgestellt wurden aber besser noch ein Jahr mit der Einschulung warten und zurückgestellt wurden. Unsere Vorschule bietet Platz für12Kinder.
Kernzeit: für Kinder der Klassen 1-3, Betreuung bis 13.05 Uhr, Tage sind einzeln buchbar
Hort: für Kinder der Klassen 1-5, Betreuung nach Schulschluss bis max. 16.30 Uhr, die Tagesind einzeln buchbar.
Ganztagesschule: für alle Schüler ab Klasse 6 sind 2 Nachmittage regulärer Unterricht. Zusätzlich gibt es freiwillige AGs (ab Klasse 5), so dass fast täglich eine Betreuung bis 15.15 Uhr, bzw. mit Hausaufgabenbetreuung, bis 16.00 angeboten wird.

Ja. Unsere Schulküche ist DGE-zertifiziert (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) und hält täglich wechselnde saisonale und biologische Gerichte, auch für Vegetarier, bereit. Die Speisen werden in unserer Schulküche täglich frisch zubereitet und es wird vitaminschonend auf „den Zeitpunkt" gekocht. Eine Salattheke hält täglich frische gemischte Salate mit verschiedenen Toppings bereit. An unserem Schulkiosk können in der Pause frische Kioskware, z.B. Butterbrezel, belegte Brötchen, Fruchtjoghurt, Obst oder Kuchen gekauft werden.

Ja, die Schule arbeitet mit mehreren Busunternehmen zusammen, die unsere Schule morgens direkt anfahren und nach Schulschluss mittagsund am Nachmittag für die Rückfahrt bereitstehen. Bitte schauen Sie auf die Webseite, hier sind die direkten Busverbindungen aufgelistet.

Der Elternbeitrag orientiert sich an einersozial gestaffelten Beitragstabelle. Die Höhe des Schulbeitrags ist abhängig von dem Einkommen und der Anzahl Ihrer Kinder, die unsere Schule besuchen. Besondere Lebensumstände können immer eintreten. Daher bieten wir auch die Möglichkeit von Sondervereinbarungen mit dem Beitragskreis der Schule. Alle Finanzgespräche werden ausschließlich mit dem Beitragskreis geführt und absolut vertraulich behandelt. Der Beitragskreis setzt sich aus vier Vertreternder Elternschaft zusammen, die von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Zusatzangebote der Schule sind kostenpflichtig, z.B. Betreuungsangebote, AGs oder die Streicherklasse in der 2. Klasse. In den Klassen wird meisteine Klassenkasse geführt, deren Regelung die Klassenelternschaft inne halt.

Es gibt regelmäßige Elternabende, meist 5 bis 6 Elternabende über das Schuljahr. Elternvertreter der Klassen bringen sich im Elternrat der Schule mit ein. Eltern unterstützen die Klassen bei vielen Projekten, z.B. bei Ausflügen, Theateraufführungen, Schulfesten, Klassenfahrten, u.v.m. Eltern können auch in den Gremien der Schule mitarbeiten: z.B. bei der Baugestaltung, im Finanzkreis, bei Beitragsgesprächen, im Öffentlichkeitsarbeitskreis u.a. Eltern haben an unserer Schule einen großen Raum zur Mitgestaltung, sie können sich an vielen schulischen Veranstaltungen beteiligen. So ist zum Beispiel der Martinsmarkt ein Projekt der Schulelternschaft oder der Infopool. Man ist als Eltern willkommener Begleiter seines Kindes an der Goetheschule und erhält auch Informationen zur Pädagogik, z.B. am jährlich stattfindenden „Pädagogischen Tag".

Die Mehrzahl an Schülern absolviert an unserer Schule das Abitur oder die Fachhochschulreife. Im aktuellen Schuljahr2020/21 besuchen 21Schüler die Abitur-Abschlussklasse 13abi, 31Schüler die FHR-Abschlussklasse 13fhr in 2 Gruppen und 11 Schüler die Abschlussklasse 12-Mittlere Reife.

Die Waldorfschüler verbringen ihre Schulzeit in einer verlässlichen Klassengemeinschaft. Erst in der 12.Klasse werden die Klassen nach den angestrebten Schulabschlüssen neu zusammengestellt. Sie kennen sich sehr gut und auch „besondere Kinder" sind wie in einer Familie selbstverständlich integriert. Streitereien und Konflikte können allermeist in der Klasse aufgelöst werden. Die Schüler entwickeln über viele Jahre eine große Sozialkompetenz. In der Eurythmie, wo gemeinsam bewegte Raumformen erarbeitet werden, wird die Sozialkompetenz der jungen Menschen zusätzlich intensiv –und ganz anders –geschult.Die Klassensprecher ab Klasse 8 bilden gemeinsam den Schülerrat und stellen 3 Schülersprecher.

Lehrer, vor allem die Klassenlehrer und Klassenbetreuer, begleiten ihre Schüler über viele Jahre hinweg und kennen sie und ihre Familien sehr gut. Das schafft Verständnis für Entwicklungsschritte und akute Besonderheiten, die dann gut begleitet und aufgefangen werden können. Unsere Lehrer verwalten ihre Schule selber: in regelmäßig stattfindenden Konferenzen und Gremien wird der laufende Alltag, die Entwicklung der Pädagogik und die Zukunft der Schule erarbeitet und gestaltet. Selbstverständlich gibt es eine Schulleitung und eine Geschäftsführung, aber die interne Hierarchie ist sehr „flach" und bei vielen Fragen gibt es gemeinsame Beratungen und Abstimmungen.

In regelmäßigen Elternabenden (ca. 1x zwischen den Ferien) begleiten die Eltern die Schulzeit ihrer Kinder und können sich bei allerlei Projekten aktiv einbringen (Feste, Klassenfahrten, Projekte). Jede Klasse wählt 2 Elternvertreter, die im Elternrat die Interessen der Eltern vertreten und sich regelmäßig mit der Schulleitung austauschen. Für Eltern besteht die Möglichkeit, in Gremien der Schule mitzuwirken (z.B. Finanzen, Beiträge, Baugestaltung, Martinsmarkt, Aufsichtsrat).

Wenn es für das Kind möglich ist, wäre es besser, bereits vor dem Wechsel 4./5. Klasse um einen Platz anzusuchen. Wir haben sehr viele Anfragen für einen Wechsel von der 4. auf die 5. Klasse, sodass wir hier manchmal eine Warteliste führen. In einzelnen Jahren eröffnen wir einen dritten Zug, aber das können wir aus Gründen der Raum- und Personalkapazitäten (wir sind eigentlich 2-zügig) nicht jedes Jahr möglich machen. In der 4. Klasse sind die Klassen zudem meist schon recht voll, da es viele Anfragen/Zugänge schon im Laufe der Unterstufenschulzeit gibt. Außerdem sind unsere Unterrichtsinhalte in der 3. Klasse einzigartig schön und außergewöhnlich: Ackerbauepochen, Hausbauepochen, Handwerkerbesuche, ...etc. Zudem erfolgt eine bessere Einbindung in die Fremdsprachen Englisch und Französisch, die bei uns ab der 1. Klasse unterrichtet werden.

Ja. Sofern Plätze verfügbar sind, kann ein Schulwechsel in jede Klassenstufe stattfinden. Für einen Wechsel ab der 5. Klasse muss das Fach Französisch privat nachgearbeitet werden. Im Rahmen der Ganztagesschule bietet die Schule einen Französischkurs an (kostenpflichtig). Für den Abschluss Fachhochschulreife in der 13. Klasse muss der Schulwechsel allerdings spätestens mit Beginn der 9. Klasse erfolgen (Handwerkliche Fächer --> Prüfungsrichtlinien des Regierungsministeriums). Für das Abitur gibt es keine Begrenzung im Schulwechsel.

 

Für alle Klassen ist morgens Hauptunterricht mit ca. 3-wöchigen Epochen von 7.45 bis 9.30 Uhr. Nach der großen Pause folgt die Aufteilung in Fachunterrichte. Fachunterrichte werden nach einem wöchentlichen Stundenplan von Fachlehrern gegeben. Den Hauptunterricht bis Klasse 8 unterrichtet in der Regel der Klassenlehrer. Den Hauptunterricht ab der 9. Klasse unterrichten studierte Fachlehrer. Im Epochenunterricht steht eine intensive Vertiefung und ein Grundverständnis einer Situation im Vordergrund (z.B. Deutsch, Mathe, Naturwissenschaften, Geografie, Geschichte, etc.). Im Fachunterricht werden Fächer unterrichtet, wo das regelmäßige Üben im Vordergrund steht (Fremdsprachen, Sport, Deutsch, Mathematik, Kunst, ...)

Er ist über viele Jahre die kontinuierliche Hauptbezugsperson, kennt die Schüler und Elternhäuser gut,kümmert sich in der Klasse um alle Belange und ist auch Hauptansprechpartner für die Eltern. Es kommt zu einem großen Engagement des Klassenlehrers für „seine" Klasseüber diesen langen Zeitraum.

Die Klassenlehrer und Fachlehrer an Freien Waldorfschulen werden in besonderen Ausbildungswegen, die sie in einem Vollstudium oder postgraduiert im Anschluss an eine wissenschaftliche Ausbildung an einem der Seminare im Bund der Freien Waldorfschulen oder an einer Hochschule mit Waldorfqualifikation durchlaufen, gezielt darauf vorbereitet. Für Klassen-, Fach-und Oberstufenlehrer gilt gleichermaßen, dass ihre Ausbildung gleichwertig zur staatlichen Ausbildung sein muss. Alle Lehrer sind bei der Einstellung beim Regierungspräsidium Karlsruhe angemeldet.

An der Goetheschule wird Biologie, Chemie und Physik unterrichtet. Der naturwissenschaftliche Unterricht beginnt an der Waldorfschule in der 4. Klasse mit Biologie, ab der 6. Klasse kommen Physik und die Gesteinskunde hinzu, ab der 7. Klasse Chemie. Durch alle Klassenstufen ist es ein Anliegen, Schüler zum Erkennen fächerübergreifender Zusammenhänge zu befähigen. So gibt es Verbindungen von Naturkunde mit Geografie, Geschichte mit Chemie, Chemie und Ernährungslehre, zwischen Physik und z.B. industriellen Herstellungsverfahren usw. An Waldorfschulen erleben Schüler naturwissenschaftliche Phänomene im Experiment oder an der Natur. Die Schüler der Mittelstufe leiten ihre Formeln und zugrundeliegende Gesetzmäßigkeiten somit direkt aus der Anschauung ab.In der Oberstufe begleiten die Fachlehrer naturwissenschaftliche Inhalte mit den Mitteln der modernen Naturwissenschaft.

2 Musikstunden die Woche für alle, Streicherklasse in Klasse 2 (kostenpflichtig), Orchester für die Klassen 3-8 in Doppeljahrgängen (Unterstufenorchester Klassen 3+4, Mittelstufenorchester Klassen 5+6 und Klassen 7+8), Oberstufenorchester. An unserer Schule ist das Musikabitur möglich. Nachmittags erteilen viele Privatmusiklehrer an unserer Schule Instrumentalunterricht.

Es gibt eine große Leistungserwartung an alle Schüler –aber: das einzelne Kind wird an seinen individuellen Möglichkeiten gemessen. Es gibt zahlreiche individualisierte Leistungen, z.B. in Referaten, Jahresarbeiten, künstlerisch-praktischen Unterrichten, Praktika.Auf vielen Feldern können die Schüler umfassend ihre individuellen Begabungen einbringen und schulen.

In der Unter- und Mittelstufe verzichten wir auf eine Benotung der Arbeiten und begleiten die jungen Schülerinnen und Schüler sehr aufmerksam mit individuellen Rückmeldungen in ihrer Lernentwicklung. Das fördert auch das Sozialverhalten in der Klasse: Es gibt keine Aufteilung in "gute" Schüler und "schlechte" Schüler. Wir legen zudem großes Augenmerk auf das bereits Erreichte und unterstützen mit unserem vielfältigen Lehrplan die Neugierde und Freude am weiteren Wissenserwerb. Ab der Mittelstufe werden den Arbeiten Punkte zugeteilt, ab der 9. Klasse beginnt eine Notengebung zur Orientierung der eigenen Leistung.

Es gibt von der 1. bis zur 12. Klasse ausführliche Textzeugnisse,die individuelle Entwicklung im Lernen, in der Persönlichkeitsentwicklung und im Sozialverhalte über das letzte Schuljahr beschreiben. Die Zeugnisse der Unterstufe und Mittelstufe enthalten zusätzlich ein Gedicht oder einen Spruch, den der Klassenlehrer für das einzelne Kind auswählt, welches dem Kind Mut machen und Anregung sein soll für das kommende Schuljahr. Ab der Klasse 9 gibt es eine Halbjahresinformation mit Noten. Diese dient zur Orientierung. Die Abschlusszeugnisse sind selbstverständlich als Notenzeugnisse gefasst.

Nein, die Klassengemeinschaft bleibt bis in die 11. Klassen bestehen. Erst in den 12. Klassen gibt es die Aufteilung entsprechend der geplanten Abschlüsse, 12abi und 12fh haben manche Unterrichtenoch gemeinsam. Lernentwicklung erfolgt in individuellen Zeitspannen. Den an Staatsschulen üblichen Verlust der Klassengemeinschaft als Konsequenz von Nichterreichen von Leistungsvorgaben sieht die Waldorfpädagogik als kontraproduktiv für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes. Das eine hatmit dem anderen nichts zu tun. Im individuellen Einzelfall kann aber überlegt werden, ob es für ein Kind besser wäre, eine Klassenstufe nochmals zu durchlaufen, z.B. nach schweren langfristigen Erkrankungen. Dies ist aber eine Einzelfall-Lösung und wird immer imGespräch mit den Eltern gemeinsam überlegt. Ebenso ist es im Einzelfall auch möglich, eine Klasse in eine nächsthöhere Stufe zu überspringen.

Für Schüler, denen das Lernen nicht leichtfällt, habenwir verschiedene Fördermöglichkeiten: Extrastunden für Klasse 1 –5, Entlastung von Französisch ab Kl.8 und eine Förderung in Deutsch und Mathematik. Unsere Schulärzte kommen in den Unterricht und beraten auch die Klassenlehrer. Teilleistungsschwächen wie Dyskalkulie und Legasthenie müssen extern behandelt werden.

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