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info@waldorfschule-pforzheim.de

 

Liebe Eltern,

wir haben hier einige häufig gestellt Fragen zu unserer Schule gesammelt. Gerne können Sie uns Ihre Frage auch am Telefon oder per EMail zukommen lassen.

Kontakt im Schulsekretariat für alle Fragen rund um die Aufnahme und Schulbusse ist Frau Koch:

Tanja Koch
07231-20275-22 (Mo, Di, Do 7.15-15.45 Uhr, Fr 8.00-12.30 Uhr)
tanja.koch@waldorfschule-pforzheim.de

 

Aktuell besuchen 761 Schülerinnen und Schüler (411 Mädchen und 350 Jungen) unsere Schule. Sie kommen überwiegend aus Pforzheim und dem Enzkreis, aber auch aus dem Großraum Calw, Karlsruhe, Bretten und Böblingen. Die Goetheschule ist zweizügig.

Die Klassenstärke liegt aktuell im Mittel bei 26-32 Schüler*innen. Manche 1. Klassen beginnen noch mit 26-28 Schüler*innen, füllen sich aber bis zur 4. bzw. 5. Klasse meist sehr schnell auf, da wir bei Anfrage Schulwechsler*innen aufnehmen.

Ab 28 Schüler*innen teilen wir die Klassen im Fachunterricht auf, im praktischen Unterricht (wie Gartenbau, Handarbeit, u.a.) dritteln wir die Klassen. Das ermöglicht einen guten Betreuungsschlüssel. Außerdem gibt es klassenübergreifende Einteilungen in Handarbeit/ Gartenbau/Werken.

Aktuell arbeiten an unserer Schule 80 Lehrer*innen sowie 25 Mitarbeiter*innen.

Vorschule 

Für Kinder, die für eine Aufnahme in eine 1. Klasse zurückgestellt werden. Unsere Vorschule bietet Platz für12 Kinder.

Kernzeit

Für Kinder der Klassen 1-2, Betreuung bis 13.05 Uhr, die Tage sind einzeln buchbar

Hort

Für Kinder der Klassen 1-5, Betreuung bis max. 16.30 Uhr, die Tage sind einzeln buchbar

Ganztagesschule (GTS)

Alle Schüler*innen ab Klasse 6 haben zwei Nachmittage regulär Unterricht. Zusätzlich gibt es ab Klasse 5 AG-Angebote, so dass fast täglich eine Betreuung bis 15.15 Uhr, bzw. mit Hausaufgabenbetreuung, bis 16.00 angeboten wird.

Ja. Unsere Schulküche ist DGE-zertifiziert (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) und hält täglich wechselnde saisonale und biologische Gerichte, auch für Vegetarier, bereit. Die Speisen werden in unserer Schulküche täglich frisch zubereitet und es wird vitaminschonend auf „den Zeitpunkt" hin gekocht.

Eine Salattheke hält täglich frische gemischte Salate mit verschiedenen Toppings bereit. An unserem Schulkiosk können in der Pause frische Kioskware, z.B. Butterbrezel, belegte Brötchen, Fruchtjoghurt, Obst oder Kuchen gekauft werden.

Ja, die Schule arbeitet mit mehreren Busunternehmen zusammen, die unsere Schule morgens direkt anfahren und nach Schulschluss mittags und am Nachmittag für die Rückfahrt bereitstehen. Bitte schauen Sie auf die Webseite, hier sind die direkten Busverbindungen aufgelistet.

Die Mehrzahl unserer Schüler*innen absolvieren das Staatliche Abitur oder die Staatliche Fachhochschulreife. Im Schuljahr 2021/22 besuchten 21 Schülerinnen und Schüler die Abschlussklasse 13abi, 27 Schülerinnen und Schüler die FHR-Abschlussklasse 13fhr und 7 Schülerinnen und Schüler die Abschlussklasse der Staatlichen Mittleren Reife.

Wenn es für Ihr Kind möglich ist, wäre es besser, bereits vor dem Wechsel 4. auf die 5. Klasse um einen Platz anzusuchen. Wir haben immer sehr viele Anfragen für den Wechsel von der 4. auf die 5. Klasse. Da wir auch in den Klassenstufen 1-4 Anfragen zu Schulwechsel erhalten, nehmen wir hier - auch unter dem Jahr - Schüler*innen in unsere Klassen auf. Es kann daher der Fall sein, dass es für einen Einstieg in eine 5. Klasse nur wenige freie Plätze gibt.

Es finden an unserer Unterstufe zudem sehr viele schöne Klassenprojekte statt, z.B. in unseren 3. Klassen die Hausbauepoche, in der die ganze Klassengemeinschaft ein richtiges kleines Haus baut. Außerdem gibt es in dieser Klassenstufe zahlreiche Handwerkerbesuche, ein kleines Handwerker-Theaterspiel der Klasse und das Gemeinschaftsprojekt "Vom Korn zum Brot". Dieses beginnt in der 3. Klasse mit dem Aussäen des Getreides in unserem Schulgarten und schließt den Kreis mit der Ernte und dem Brotbacken in der 4. Klasse.

Mit einem frühen Einstieg erfolgt außerdem eine leichtere Einbindung in die Fremdsprachen Englisch und Französisch, die bei uns ab der 1. Klasse unterrichtet werden.

Der Fremdsprachenunterricht in Englisch und Französisch beginnt bei uns in der 1. Klasse. In den ersten Jahren werden die Sprachen vorrangig bild- und lauthaft angelegt. Der Grundlagenwortschatz wird in der Schriftform erworben, einfache Sprachspiele in der Klasse fördern die Festigung des Erlernten. Die Intensivierung in Grammatik und Wortschatz ist konkreter Unterrichtsbestandteil ab der 5. Klasse. Französisch ist an unserer Schule Abiturfach.

Wenn Ihr Kind an unsere Schule wechselt, unterstützen wir es im Spracherwerb Französisch und bieten ab der 5. Klasse ein Jahr lang die kostenlose und verbindliche Teilnahme an unserer Sprach-AG "Französisch für Quereinsteiger*innen".

Chers élèves : bienvenue dans notre école!*

 *(Liebe Schülerinnen und Schüler: Herzlich willkommen an unserer Schule!)

An der Goetheschule wird Biologie, Chemie und Physik unterrichtet. Der naturwissenschaftliche Unterricht beginnt an der Waldorfschule in der 4. Klasse mit Biologie, ab der 6. Klasse kommen Physik und die Gesteinskunde hinzu, ab der 7. Klasse Chemie.

Durch alle Klassenstufen ist es ein Anliegen, Schüler*innen zum Erkennen fächerübergreifender Zusammenhänge zu befähigen. So gibt es Verbindungen von Naturkunde mit Geografie, Geschichte mit Chemie, Chemie und Ernährungslehre, zwischen Physik und z.B. industriellen Herstellungsverfahren usw. An Waldorfschulen erleben Schüler*innen naturwissenschaftliche Phänomene im Experiment oder an der Natur.

Die Schüler*innen der Mittelstufe leiten ihre Formeln und zugrundeliegende Gesetzmäßigkeiten somit direkt aus der Anschauung ab. In der Oberstufe begleiten Fachlehrer*innen naturwissenschaftliche Inhalte mit Mitteln der modernen Naturwissenschaft.

Ab Klasse 10 haben die Schüler*innen epochenweise über ca. 7 Wochen 4 Stunden EDV-Unterricht pro Woche. Der Focus liegt dabei auf dem Erlernen von Anwender-Software: Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation. In der 11. Klasse vertiefen die Schüler*innen das Gelernte. Programmiersprachen werden nicht unterrichtet. Jährlich findet für die Schüler*innen eine medienkundliche Projektwoche mit Clemens Beisel, Sozialpädagoge und Sozialmanager M.A. statt.

Innerhalb dieser Projektwoche findet auch ein klassenübergreifender Medien-Info-Elternabend mit Clemens Beisel statt. Dieser beinhaltet Aktuelles rund um Social Media, erklärt neue Fachbegriffen wie Clickbait und Social Bots und informiert zu aktuellen Zahlen umd Daten aus wissenschaftlichen Studien.

Handys dürfen bei uns an der Schule von den Schüler*innen nicht verwendet werden, außer für Unterrichtszwecke. Für dringliche Anrufe gibt es eine Handyzone an der Oberstufe.

Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer begleiten ihre Schülerinnen und Schüler über viele Jahre und kennen sie und ihre Familien daher sehr gut. Das schafft Verständnis für Entwicklungsschritte und aktuelle Situationen, die gut begleitet und aufgefangen werden können. Unsere Lehrerinnen und Lehrer verwalten die Schule selber: in regelmäßig stattfindenden Konferenzen und Gremien werden Alltagsfragen, die Entwicklungen der Pädagogik und zur Zukunft der Schule erarbeitet und gestaltet. Es gibt eine Schulleitung und die Geschäftsführung. 

Waldorfschüler*innen verbringen ihre Schulzeit in einer verlässlichen Klassengemeinschaft. Erst ab der 12.Klasse werden die Klassen nach geplanten Schulabschlüssen neu zusammengestellt. Die Schülerinnen und Schüler kennen sich so sehr gut und Streitereien und Konflikte können allermeist in der Klasse gelöst werden. Die Schülerinnen und Schüler entwickeln so über viele Jahre Sozialkompetenz. In Eurythmie, wo gemeinsam bewegte Raumformen erarbeitet werden, wird die Sozialkompetenz der jungen Menschen zusätzlich intensiv –und einfach ganz anders –geschult.

Ein Schulwechsel ist jederzeit, auch unter dem Schuljahr möglich, abhängig von freien Plätzen in der gewünschten Klassenstufe. Hospitationstage sind erwünscht und wichtig für Ihr Kind.

Für den Abschluss Fachhochschulreife (13. Kl.) muss der Schulwechsel spätestens mit Beginn der 9. Klasse erfolgen (Prüfungsrichtlinie des Kultusministeriums).

Für das Abitur gibt es keine zeitliche Begrenzung beim Schulwechsel.

 

In regelmäßigen Elternabenden (ca. 1x zwischen den Ferien) begleiten die Eltern die Schulzeit ihrer Kinder und können sich bei allerlei Projekten aktiv einbringen (Feste, Klassenfahrten, Projekte). Jede Klasse wählt 2 Elternvertreter, die im Elternrat die Interessen der Eltern vertreten und sich regelmäßig mit der Schulleitung austauschen. Für Eltern besteht die Möglichkeit, in Gremien der Schule mitzuwirken (z.B. Finanzen, Beiträge, Baugestaltung, Martinsmarkt, Aufsichtsrat).

Elternvertreter der Klassen bringen sich im Elternrat der Schule mit ein. Eltern unterstützen die Klassen bei vielen Projekten, z.B. bei Ausflügen, Theateraufführungen, Schulfesten, Klassenfahrten, u.v.m. Eltern können auch in den Gremien der Schule mitarbeiten: z.B. bei der Baugestaltung, im Finanzkreis, bei Beitragsgesprächen, im Öffentlichkeitsarbeitskreis u.a. Eltern haben an unserer Schule einen großen Raum zur Mitgestaltung, sie können sich an vielen schulischen Veranstaltungen beteiligen. So ist zum Beispiel der Martinsmarkt ein Projekt der Schulelternschaft oder der Infopool. Man ist als Eltern willkommener Begleiter seines Kindes an der Goetheschule und erhält auch Informationen zur Pädagogik, z.B. am jährlich stattfindenden „Pädagogischen Tag".

Er ist über viele Jahre die kontinuierliche Hauptbezugsperson, kennt die Schüler und Schülerinnen und deren Elternhäuser gut, kümmert sich in der Klasse um alle Belange und ist auch Hauptansprechpartner für die Eltern. Es kommt zu einem großen Engagement des Klassenlehrers/der Klassenlehrerin für „seine"/"ihre" Klasse über diesen langen Zeitraum.

Klassenlehrer*innen und Fachlehrer*innen an Freien Waldorfschulen werden in besonderen Ausbildungswegen, die sie in einem Vollstudium oder postgraduiert im Anschluss an eine wissenschaftliche Ausbildung an einem der Seminare im Bund der Freien Waldorfschulen oder an einer Hochschule mit Waldorfqualifikation durchlaufen, gezielt darauf vorbereitet. Für Klassen-, Fach-und Oberstufenlehrer*innen gilt gleichermaßen, dass ihre Ausbildung gleichwertig zur staatlichen Ausbildung sein muss. Alle Lehrer*innen sind bei der Einstellung beim Regierungspräsidium Karlsruhe gemeldet.

2 Musikstunden die Woche für alle, Streicherklasse in Klasse 2 (kostenpflichtig), Orchester für die Klassen 3-8 in Doppeljahrgängen (Unterstufenorchester Klassen 3+4, Mittelstufenorchester Klassen 5+6 und Klassen 7+8), Oberstufenorchester. An unserer Schule ist das Musikabitur möglich. Nachmittags erteilen viele Privatmusiklehrer*innen an unserer Schule Instrumentalunterricht.

Tatsächlich gibt es an unserer Schule eine hohe Erwartung an alle Schülerinnen und Schüler. Wir sehen  dabei das Kind / den Jugendlichen in seinen individuellen Möglichkeiten und begleiten es im Lernfortschritt.

Es gibt zahlreiche individualisierte Leistungen, z.B. in Referaten, Jahresarbeiten, künstlerisch-praktischen Unterrichten, Praktika. In vielen Feldern können die Schüler umfassend ihre individuellen Begabungen einbringen und sich entwickeln.

In der Unter- und Mittelstufe verzichten wir auf eine Benotung der Arbeiten und begleiten die jungen Schülerinnen und Schüler sehr aufmerksam mit individuellen Rückmeldungen in ihrer Lernentwicklung. Wir legen großes Augenmerk auf das jeweils Erlernte und unterstützen mit unserem Lehrplan die Neugierde und Freude der Kinder am Wissenserwerb.

Das fördert wiederum auch das Sozialverhalten in einer Klasse: Es gibt keine Aufteilung in "gute" oder "schlechte" Schülerinnen und Schüler, alle Schülerinnen und Schüler sind gleichberechtiger Teil der Klassengemeinschaft.

Ab der Mittelstufe teilen wir den Arbeiten Punkte zu, ab der 9. Klasse beginnt die Benotung der Arbeiten, zur Orientierung der Schülerinnen und Schüler.

Es gibt von der 1. bis zur 12. Klasse ausführliche Textzeugnisse, die die individuelle Entwicklung im Erlernten der einzelnen Fächer beschreiben. Die Zeugnisse der Unterstufe und Mittelstufe enthalten zusätzlich ein Gedicht oder einen Spruch, den die Klsasenlehrerin bzw. der Klassenlehrer für das einzelne Kind auswählt, welches dem Kind Mut machen und Anregung sein soll für das kommende Schuljahr. Ab der Klasse 9 gibt es eine Halbjahresinformation mit Noten. Diese dient zur Orientierung. Die Abschlusszeugnisse sind reine Notenzeugnisse.

Nein, die Klassengemeinschaft bleibt bis in die 11. Klassen bestehen. Erst in den 12. Klassen gibt es die Aufteilung entsprechend der geplanten Abschlüsse, 12abi und 12fh haben manche Unterrichtenoch gemeinsam. Lernentwicklung erfolgt in individuellen Zeitspannen.

Im individuellen Einzelfall kann überlegt werden, ob es für ein Kind besser wäre, eine Klassenstufe zu wiederholen, z.B. nach schweren langfristigen Erkrankungen. Dies ist aber eine Einzelfalllösung und wird immer imGespräch mit den Eltern gemeinsam überlegt.

Ebenso ist es im Einzelfall auch möglich, eine Klasse in eine nächsthöhere Klassenstufe zu überspringen.

Für Schüler, denen das Lernen nicht leichtfällt, habenwir verschiedene Fördermöglichkeiten:

Extrastunden für Klasse 1 –5, Entlastung von Französisch ab Kl.8 und eine Förderung in Deutsch und Mathematik.

Unsere Schulärzte kommen in den Unterricht und beraten auch die Klassenlehrer. Leilleistungsschwächen wie Dyskalkulie und Legasthenie müssen aus personellen Gründen jedoch extern begleitet werden.

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