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Herzlich willkommen an unserer Schule!

Die Goetheschule Freie Waldorfschule Pforzheim feiert im aktuellen Schuljahr ihr 70jähriges Bestehen, wurde also 1949 gegründet. Unsere Schule ist zweizügig, in manchen Klassenstufen auch dreizügig. Aktuell besuchen 770 Schülerinnen und Schüler (424 Mädchen und 346 Jungen) unsere Schule, mehrheitlich von der 1. bis zur 13. Klasse. Sie kommen überwiegend aus Pforzheim und dem Enzkreis, aber auch aus Mühlacker, Calw, Karlsruhe, Bretten und Böblingen. An unserer Schule werden die Abschlüsse der staatlichen Schulen in Baden-Württemberg abgelegt: das Abitur der Allgemeinbildenden Gymnasien (G9), die Fachhochschulreife und der Realschulabschluss.

Rund 80 Lehrerinnen und Lehrer unterrichten unsere Schülerinnen und Schüler, 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen in Vorschule, Hort und Kernzeit, in der Verwaltung, in der Haustechnik und in der Küche für den laufenden Betrieb.

Die Goetheschule ist Gründungsschule der Freie Waldorfschule Karlsruhe und der Freien Waldorfschule Calw, sowie Partnerschule der Raphaelschule Pforzheim. Unsere Partnerschule in Frankreich ist die L'Ecole Steiner Mathias Grundewald in Colmar.

1919 in Stuttgart: Die erste Waldorfschule entsteht.

Die erste Waldorfschule wurde von dem Industriellen Emil Molt 1919 in Stuttgart im Rahmen seines Betriebs "Waldorf-Astoria" eingerichtet. Daher stammt übrigens auch der Name der Waldorfschulen. Die pädagogische Grundlage zu dieser neuen Schulform entwickelte Rudolf Steiner, ein Universalgelehrter seiner Zeit. Bereits damals sah der Lehrplan nicht nur die allgemeinbildenden Fächer, wie Lesen-Schreiben-Rechnen vor, sondern er enthielt auch ein Angebot an künstlerisch-praktischen Tätigkeiten, dazu Musik und Eurythmie.

Erstmals stand eine freie Entwicklung des Kindes mit seinen vielfältigen Möglichkeiten im Blickpunkt von Schule und Erziehung. Das war damals etwas völlig Neues - wurde Schule in jener Zeit doch mit Drill und Gehorsam gleichgesetzt.

Eine völlig neue Schulform bricht mit den Normen der Zeit.

Mädchen und Jungen wurden gemeinsam unterrichtet, aus allen sozialen Schichten kommend, Interessen und Talente konnten sich in neuen Zeiträumen enwickeln, die Kinder wurden mit Zuversicht in den eigenen Weg, in die eigene Betrachung und im kritischen Hinterfragen der Welt begleitet - alles für sich ein Novum seiner Zeit. Verständlich, dass Skepsis - aber auch Neugierde - von Anfang an groß waren. Schon bald nahm das Interesse an dieser neuen Form von Pädagogik mehr und mehr zu. Bereits in den zwanziger Jahren entstanden in Deutschland und Europa, in den 30er Jahren auch in den USA, weitere Waldorfschulen. Bis heute ist die Waldorfschulbewegung die am schnellsten wachsende Schulbewegung weitweit.

2019: Es gibt weltweit 1.182 Waldorfschulen.

Verzeichnis der Waldorfschulen weltweit (pdf)

  • 87.765 Schülerinnen und Schüler besuchen eine der 249 Waldorfschulen in Deutschland.
  • Baden-Württemberg ist mit 59 Waldorfschulen führend in Deutschland, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 48 Schulen.
  • Insgesamt gibt es 808 Waldorfschulen in ganz Europa.
  • Weltweit wurden 1.182 Waldorfschulen gegründet, 1.911 Waldorfkindergärten sind entstanden.
  • Waldorfschulen gibt es auf allen Kontinenten und in den unterschiedlichsten Kulturen.
  • 2019 feiert die Waldorfschulbewegung weltweit das 100jährige Jubliäum der Waldorfpädagogik: https://www.waldorfschule.de

 

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