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Freie Waldorfschulen sind bekannt für ein vielseitiges Fächerangebot, einen eigenen Lehrplan, der staatlich anerkannt ist sowie für ein pädagogisches Schulkonzept von der 1. bis zur 13. Klasse. Die Entwicklung von intellektuellen, kreativen, praktischen und sozialen Fähigkeiten hat an Freien Waldorfschulen einen hohen Stellenwert. In allen Unterrichtsfächern und Projekten stehen die individuellen Fähigkeiten und die gesunde Entwicklung der Persönlichkeit des Kindes im Vordergrund. Ebenso wichtig ist die gute Einbindung jeder einzelnen Schülerin und jedes einzelnen Schülers in die Klassengemeinschaft.

Miteinander die Welt entdecken

Klassengemeinschaften an Freien Waldorfschulen sind etwas ganz Besonderes, denn sie bleiben bis in die Abschlussklassen der Oberstufe bestehen. So können Schülerinnen und Schüler über viele Jahre in vertrauter Umgebung lernen und sich in ihrer Persönlichkeit weiterentwickeln. Gleichzeitig unterstützt das auch die Entfaltung ihrer sozialen Kompetenzen, denn sie sind aufgefordert, die sich über viele Jahre entwickelnden gemeinschaftlichen Strukturen zu achten und zu pflegen.

Klassisches Bildungsangebot, viele Praktika

Neben Lesen, Schreiben und Rechnen erlernen die Schülerinnen und Schüler bereits ab der 1. Klasse zwei Fremdsprachen: Englisch und Französisch. Im Laufe der Schulzeit kommen natürlich noch viele andere Fächer hinzu, z.B. Chemie, Physik, Biologie, Medientechnik, Geographie und Geschichte. Auch Musik, Chor, Orchester, Malen, Plastizieren, Eurythmie, Gartenbau, Theaterspiel, Handarbeit, Werken, Sport und Kunstgeschichte haben bis in die Oberstufe einen festen Platz im Lehrplan der Freien Waldorfschulen. Alle Schülerinnen und Shcüler absolvieren vier Praktika: das Landwirtschaftspraktikum in der 9. Klasse (4 Wochen), das Betriebspraktikum in der 10. Klasse (2 Wochen), das Vermessungspraktikum in der 10. Klasse (1 Woche) und das Sozialpraktikum in der 11. Klasse (3 Wochen).

Staatliche Abschlüsse: Abitur, Fachhochschulreife (FHR) oder Realschulabschluss

Die Schülerinnen und Schüler an der Freien Waldorfschule Pforzheim können entsprechend ihren Interessen und Leistungen bis weit in die Oberstufe zwischen dem staatlichen Realschulabschluss in der 12. Klasse, der staatlichen Fachhochschulreifeprüfung (FHR) in der 13. Klasse und dem staatlichen Abitur in der 13. Klasse wählen. Die meisten Schülerinnen und Schüler entscheiden sich für das Abitur oder die FHR.
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